Aktuelles zum Unternehmen
Treffen Sie und auf der Kieler Jobmesse 2011. |
Diplom-Kaufmann Olaf Richter, aus dem Hause Richter Personalservice über Themen aus dem Bereich Zeitarbeit:
Herr Richter, wie schätzen Sie die aktuelle Situation in der Zeitarbeitsbranche ein?
"Es könnten mehr kommen!"
Zeitarbeit- unternehmen dieser Branche erwirtschaften 15 Prozent des deutscehn Wirtschaftswachstums.
Er hat Recht behalten, wieder einmal: "Es werden nach Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit für osteuropäer nicht massenhaft Jobsuchende nach Deutschland strömen, ganz im Gegenteil: Um unseren dramatischen Fachkräftemangel auszugleichen, müssten viel mehr kommen."
Eine Boombranche im Fokus der Öffentlichkeit: Die Zahl der Zeitarbeiter in Schleswig-Holstein steigt stark an.
Nach Informationen der Agentur für Arbeit gab es im Dezember 2010 insgesamt 14300 Leiharbeiter im nördlichsten Bundesland. Das ist ein Plus von 20,7 Prozent gegenüber Dezember 2009. Doch Zeitarbeit steht seitens der Gewerkschaften immer wieder stark in der Kritik. Und: Die Bundesre-gierung will den Zeitarbeitsmarkt seit langem wieder regulieren und bis Mai einen Mindestlohn für die Branche verabschieden. Tanja Nissen hat Helmut Uder, Experte für Wirtschaft- und Arbeits-marktpolitik beim DGB-Nord, und den in Kiel und Hamburg ansässigen Zeitarbeitsunternehmer Olaf Richter zum Streitgespräch gebeten.
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Die Mindestlohndebatte läuft der realen Entwicklung hinterher: Längst haben wir nicht nur einen Fachkräfte-, sondern einen Arbeitskräftemangel in Deutschland. Demografische Entwicklung, gute Konjunktur und verstärkte Frühpensionierungen in der Industrie sind die Zutaten in diesem sauren Cocktail. Die Realität am Arbeitsmarkt liefert gleich mehrere Gründe gegen den Mindestlohn...
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Ein Mindestlohn würde seine Branche nur durch Bürokratie lähmen, aber den Beschäftigten nichts bringen. Viele verdienten bereits mehr als das Stammpersonal, meint der Unternehmer
Es fängt schon mit der herabsetzenden Wortwahl an: Von Leiharbeit sprechen Gewerkschaftler und Politiker, wenn sie Zeitarbeit meinen. Als ob es um "prekäre" Beschäftigungsverhältnisse ginge, ohne Verträge, Sozialabgaben oder Urlaubsanspruch.
"Was sich nach konjunkturellem Aufschwung anhört, wird zur Bremse der Erholung: Malermeister werden gesucht - doch es scheint keine zu geben. Aber es existiert eine Warteliste. Neun Firmen warten darauf, kurzfristig von einer Zeitarbeitsagentur jemanden zu bekommen, der auf einer Baustelle den Pinsel schwingt.
Ein anderer Auftraggeber brauchte dringend sieben Trockenbauer, um einen Auftrag in Hamburg fristgemaß fertig zu bekommen. "Erst in Spanien bin ich fündig geworden", sagt Olaf Richter..."
Zeitarbeit profitiert - Spezialisten wie Trockenbauer kommen aus dem Ausland - Lage verschärft sich
Was sich nach konjunkturellem Aufschwung anhört, wird zur Bremse der Erholung: Malermeister werden gesucht - doch es scheint keine zu geben. Aber es existiert eine Warteliste. Neun Firmen warten darauf, kurzfristig von einer Zeitarbeitsagentur jemanden zu bekommen, der auf einer Baustelle den Pinsel schwingt.
Lesen Sie hierzu die Veröffentlichung der Welt, vom 20. März 2010.
Die Unternehmensberatung McKinsey rechnet trotz der Wirtschaftskrise mit einem Arbeitskräfte-mangel in Deutschland. Schon 2015 würden Unternehmen mehr Jobs anbieten, als sie dann noch besetzen können. Das ist das Ergebnis einer unveröffentlichten McKinsey-Studie, die der „Welt am Sonntag" vorliegt.
"Vor zehn Jahren gründete der Diplom-Kaufmann Olaf Richter in der Kieler City sein Unternehmen Richter Personalservice. Die Holstenstraße im Centrum der Landeshauptstadt Kiel war mit der Erstbesatzung von fünf Mitarbeiter/innen die erste Betriebsstätte..."
Lesen Sie hier den kompletten Bericht von Olaf Richter im REFA-Magazin.
1000 freie Stellen in Kliniken
Spezialisierung sorgt für neue Berufsbilder. Viele Jobs im Servicebereich.
ABENDBLATT:Was sind die größten Herausforderungen, die das Personalmanagement im Gesundheitswesen heute bereithält?
Lesen Sie hier den Kompass-Komentar von Olaf Richter im Hamburger Abendblatt.
Nicht Marx, sondern Smith!
Viel ist in diesen Tagen das Scheitern des Kapitalismus die Rede. Und natürlich bietet das Desaster an den Finanzmärkten hinreichend Anlass dazu. doch machen wir uns nichts vor: es gibt keine Alternative zur unternehmerischen Initiative.
Fachkräfte bleiben langfristig gefragt. Und darum ist es gerade jetzt wichtig, sie nicht vorschnell zu entlassen.
Den Fachkräftemangel und die Mitarbeiterzufriedenheit haben Personaler im Blick, wenn sie von Talent-Management reden. Dieser Ansatz soll helfen, die beiden großen Herausforderungen moderner Personalwirtschaft zu bewältigen.
Als Mittelständler, der kaufmännische und gewerbliche Fachkräfte in norddeutsche Unternehmen vermittelt, setzt Richter auf das Prinzip der sozialen Personalwirtschaft. Die pragmatische Zielsetzung dahinter besteht darin, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen in Einklang zu bringen. Diese sehr intensive Beschäftigung mit den individuellen Belangen der einzelnen Mitarbeiter erzeugt im ersten Schritt einen deutlichen Mehraufwand. Doch das Ergebnis schlägt sich in der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit nieder.
Entgegen dem Branchentrend sieht die Richter Personalservice GmbH optimistisch dem neuen Jahr entgegen. Richter setzt konsequent auf den Mittelstand und Diversifizierung. „Unsere Kunden haben noch keine Probleme signalisiert“, stellt der Geschäftsführer nüchtern fest. Auch im nächsten Jahr hofft die Firma nicht nur bei der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sondern auch bei den Wachstumszahlen deutlich über dem Branchendurchschnitt zu liegen.
Erstklassige Löhne, Weiterbildung, gutes Betriebsklima, Perspektiven und Kinderbetreuung
– das lockt Bewerber an.
Der Fachkräftemangel in Deutschland trifft vor allem den Mittelstand. Das geht aus einer Studie der Haufe Mediengruppe
hervor. 70 Prozent der 324 befragten Unternehmen, die zwischen zehn und 500 Mitarbeiter beschäftigen, leiden darunter, dass sie nicht ausreichend gute Mitarbeiter finden.
Jahrelang haben sie Personal abgebaut, jetzt finden Firmen keine Fachkräfte.
Hamburger Abendblatt: Sie behaupten, Personalabbau würde viel Geld kosten. Was bringt Sie zu dieser Überzeugung?









